Sich Casinogewinne ausbezahlen lassen: elektronische Anbieter Teil 2
Ein Nachteil der Auszahlung von Casinogewinnen auf elektronische Zahlungsanbieter wurde bereits genannt, nämlich dass hohe Transaktionskosten entstehen können, die im schlechtesten Fall zweimal berechnet werden.
Des Weiteren muss man als deutscher Spieler auch eventuelle Wechselkursgebühren beachten. Wenn man in einem Online Casino um Euros spielt, ist das kein Problem. Der gewonnene Betrag wird zu 100% (minus Abwicklungsgebühren) überwiesen. Spielt man aber um Dollar, dann muss das Geld erst in Euro umgetauscht werden. Und hier nehmen die meisten Online Casinos genau wie die elektronischen Zahlungsdienstleister einen heftigen Abschlag, der oft bei 2-3% liegt. Am besten ist es daher, diese Gebühr zu sparen, indem man von Anfang an um Euros bei einem deutschen/europäischen Online Casino spielt.
Schließlich muss man auch die Sicherheit bedenken. Zahlt man das Geld von der Casinowebseite aus auf einen Drittanbieter wie Neteller und Co., so verfügt man weiterhin eigentlich nur virtuell über seinen Gewinn. Wenn die Firma pleitegehen sollte, ist das Geld weg. Bei einer Bank kann das nicht passieren, da die Einlagen per Gesetz mindestens bis zu 100.000 Euro gesichert sind.
Der Vorteil an der Methode, das Geld vom Casino zu Moneybookers und Co. zu transferieren, ist, dass der Betrag so gut wie immer sofort gutgeschrieben wird. Banküberweisung und Kreditkartenzahlung hingegen können mehrere Tage in Anspruch nehmen. Wer den Casinogewinn sofort braucht, um zum Beispiel im Internet etwas zu kaufen, der ist mit den elektronischen Finanzdienstleistern womöglich besser beraten.
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