Archive for März, 2007

Niedersächsisches Online-Casino untersagt

pokeracademy

Der Antrag der niedersächsischen Spielbankengesellschaft auf Eröffnung eines Online-Casinos ist abgelehnt. Auf Anfrage der Hannoverschen Allgemeinen teilte Jürgen Tostberg, Sprecher des niedersächsischen Finanzministers Hartmut Möllring, bereits am vergangenen Donnerstag mit: “Wir beziehen uns auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das solche Vorhaben bis Ende 2008 verbietet.”

Damit hat das monatelange Warten der niedersächsischen Spielbanken ein schlechtes Ende genommen, was sehr unangenehme Folgen nach sich ziehen kann. Denn die “Casino Austria”, die die zehn Spielbanken 2004 für rund 90 Millionen EURO erworben hatte, kann jetzt einen Teil des Kaufpreises zurückverlangen (ca. 7,6 Millionen EURO). Da sowohl Land und Käufer 2004 davon ausgingen, dass die Angebote im Internet ausgeweitet werden können, hat “Austria Casino” bereits Millionenbeträge in den Aufbau des Internetspiels investiert. Aufgrund eines entsprechenden Passus im Kaufvertrag drohen dem Land jetzt sogar Schadensersatzforderungen.

Möllrings Sprecher sagte, man habe sich die Entscheidung “reiflich überlegt” - und am Ende klar mit Hinweis auf die Rechtslage entschieden. Ob das Land nun einen Teil des Kaufvertrages zurückerstatte bleibt abzuwarten: “Wir prüfen die Sache sorgfältig.”

Denkbar ist auch, das sich die Spielbankgesellschaft gegen die Verfügung des Ministeriums vor Gericht wehrt. Dann würde ein langer Rechtsstreit folgen.

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bwin in Übernahmegesprächen mit Sportingbet

Reuters DE

Der Online-Wettanbieter bwin Interactive Entertainment AG hat am Mittwoch Gespräche mit Sportingbet bestätigt, die zu einem Übernahmeangebot führen könnten.

“Als Reaktion auf Spekulationen seitens der internationalen Presse bestätigt das Management der bwin, sich in einem sehr frühen Stadium von Verhandlungen mit Sportingbet plc zu befinden”, teilte bwin am Mittwoch mit.

Ob dies zu einer tatsächlichen Angebotslegung bzw. zur Übernahme der Sportingbet führen werde, lasse sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht abschätzen, hieß es weiter in der Aussendung.

Finanzkreise erwarten indes keine klassische Übernahme in bar, sondern einen Aktientausch. Eine neuerliche Kapitalerhöhung wie für die Ongame-Übernahme könnte damit umgangen werden.

bwin bestätigt damit Informationen aus Branchenkreisen, dass bwin mit Sportingbet Gespräche führe. Der britische Wettanbieter hatte heute morgen lediglich erklärt, mit einem Anbieter in einem sehr frühen Stadium von Gesprächen zu stehen.

Die Übernahmegerüchte ließen die Sportingbet-Aktie heute um rund 18 Prozent steigen. Das Unternehmen wird damit derzeit mit rund 250 Millionen Pfund - etwa 367 Millionen Euro - bewertet. bwin bringt es derzeit auf einen Börsenwert von rund 950 Millionen Euro, also etwa das Zweieinhalbfache.

Die Aktie der Wiener legten heute erneut knapp acht Prozent zu. Hintergrund dafür ist aber nicht eine mögliche Übernahme von Sportingbet, sondern eher das gestrige Urteil des Europäischen Gerichtshofes, das letztlich die staatliche Glücksspielmonopole in Frage stellt.

bwin und Sportingbet sind ähnlich aufgestellt, betreiben ein internationales Geschäft für Sportwetten, Online-Casino- und Pokerspiele.

Sportingbet könnte ein wertvolles Engagement werden, weil nach dem Urteil der EU-Richter es zu einer Öffnung der Wettmärkte kommen könnte, sagte ein Londoner Analyst.

Bedenke man, wohin sich die Wettmärkte in den nächsten Jahren entwickeln könnten, wären 65 Pence je Aktie billig, sagte der Analyst.

bwin und Sportingbet waren im vergangenen Jahr auch von den Problemen in den USA betroffen. bwin wird 2006 deshalb ihre erst im vergangenen Frühjahr um rund 500 Millionen Euro gekaufte Pokerplattform Ongame abschreiben und damit einen Riesenverlust ausweisen. Sportingbet hat ihre US-Aktivitäten um einen Dollar verkauft und einen Großteil des Geschäftes verloren.

Wiener Analysten zeigten sich skeptisch, da sie eine Kapitalerhöhung für schwer platzierbar halten. Leopold Salcher von der RCB sagte, eine Fusion sei noch eher vorstellbar.

“Ich glaube nicht, dass der Markt schon bereit ist, dieses Risiko zu nehmen”, sagte Alfred Reisenberger von der CA-IB unisono. Vom Geschäft her würde es wohl Sinn machen, weil bwin damit das traditionell starke britische Wettgeschäft bekommen würde, offen sei aber die Finanzierung.

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Spiel-In-Casino GmbH & Co. KG erhält Zertifikat “Ausgezeichnetes Unternehmen”

businessportal24.com

Mit dem Gütesiegel „Ausgezeichnetes Unternehmen 2007“ wird die außerordentliche Leistung der Spiel-In-Casino GmbH & Co. KG zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Deutschland anerkannt.

Berlin, 12.03.2007: Im Rahmen der „Initiative Deutscher Mittelstand“ wurde der in Rheinland-Pfalz ansässigen Spiel-In-Casino GmbH & Co. KG das Gütesiegel „Ausgezeichnetes Unternehmen 2007“ verliehen. Die Vertreter der Initiative honorieren mit dieser Auszeichnung deren Verdienste für den Wirtschaftsstandort Deutschland und deren außergewöhnlich positive Firmenentwicklung.

Übergabe der Auszeichnung an die Geschäftsführerin der Spiel-IN-Casino GmbH & Co-KG, Frau Best

Das mittlerweile von Petra Reichert-Baldus geführte Unternehmen kann auf eine nunmehr 52-jährige Firmengeschichte zurückblicken. So entwickelte sich das mittelständische Unternehmen seit seiner Gründung im Jahre 1954 kontinuierlich fort und beschäftigt inzwischen deutschlandweit 250 Mitarbeiter in mehr als 40 Filialen. Allein 21 Arbeitsplätze konnten in den vergangenen zwei Jahren geschaffen werden. Bemerkenswert dabei ist, dass „trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten ausschließlich Vollzeitstellen geschaffen werden“, so die Geschäftsführerin der Spiel-IN-Casino GmbH & Co. KG. Auch die geplante Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze, im Rahmen einer weiteren Expandierung des Unternehmens in diesem Jahr, zeugt von einer ausgeprägten Unternehmenskultur. Diese steht ganz im Sinne der Mittelstandsinitiative und deren erklärtem Ziel, die Leistungen des Deutschen Mittelstandes hervorzuheben.

Die Spiel-In-Casino GmbH & Co. KG, mit Stammsitz in Kölbingen, zählt zu den renommiertesten Unternehmen im Betrieb von Casinos in Deutschland. Grund hierfür ist unter anderem auch das umfangreiche Leistungsspektrum. Neben der orts- und publikumsspezifischen Aufstellung von Unterhaltungsgeräten mit und ohne Gewinnmöglichkeit, in Gaststätten, Freizeitanlagen und Raststätten, ist Spiel-In auch langjähriger Partner der Bahn AG. Auch große Flughäfen setzen auf die Partnerschaft mit Spiel-IN. Der Erfolg der Spiel-In-Idee, dem Betreiben von Casinos auf höchstem Niveau, führte auch zur Entwicklung eines Franchise-Konzepts. Eine weitere Eigenentwicklung ist TOM, die Technik-Organisation per Mail. Der Technik-Service kann z. B. Ersatzteile direkt über den MDA beim Hersteller ordern. So bleiben eventuelle Ausfallzeiten auf ein Minimum begrenzt.
„Innovationen am Markt stehen wir jederzeit offen gegenüber“, so Petra Reichert-Baldus und verweist hiermit auf die zeitgemäße Orientierung der Spiel-In-Casino GmbH & Co. KG (im Internet zu finden unter: www.spiel-in.de).

Weitere Informationen zur „Initiative Deutscher Mittelstand“ finden sich im Internet unter www.ID-Mittelstand.de

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Macao - neues Kasino ist Publikumsmagnet

german.china.org.cn

Tausende von Spieler drängen in das neu eröffnete Kasino des Tycoons Stanley Ho. Ho versucht sich gegenwärtig einer Invasion der Kasinobesitzer aus Las Vegas entgegenzustellen.

Viele der Menschen, die am Eröffnungstag ins Grand Lisboa strömten, waren reiche Spieler aus anderen Teilen Asiens, die im vergangenen Jahr dazu beigetragen hatten, Macao zu höheren Spieleinnahmen als Las Vegas zu verhelfen.

Macao ist der einzige Ort in China an dem Glücksspiel legal ist.

Zhang Dengshan, 28, sagt über das Grand Lisboa: “Dieser Platz ist schön. Er ist viel geräumiger als die Kasinos im Las Vegas Stil.”
Ein anderer Spieler, Lin Jinshan, findet: “Es ist schön und komfortabel. Ich werde von nun an hier hinkommen, da die anderen Kasinos zu voll sind.”
Das Grand Lisboa gefällt den Spielern. Aber Tycoons aus Las Vegas wie zum Beispiel Adelson wollen eine neue Kundschaft nach Macao locken. Sie hoffen Macao für Konferenzteilnehmer, Einkäufer und Familien die dort etwa drei Tage verbringen wollen, attraktiv machen zu können.

In den vergangenen vier Jahren haben einige große Namen aus Las Vegas, zum Beispiel Sheldon Adelson, Stephen Wynn and MGM Mirage in Macao zahlreiche Kasinos, Luxushotels und Urlaubsreservate errichtet.

Vor der Eröffnung des 300 Millionen Euro teuren Grand Lisboa am vergangenen Sonntag räumte der mittlerweile 85 Jahre alte Ho ein, dass sein Marktanteil im vergangenen Jahr auf 63 Prozent gefallen sei. Analysten sind der Ansicht, dass er noch weiter fallen wird.

Ho besitzt 17 Kasinos in Macao und ist der Überzeugung, dass sein neues Flagschiff sich in der Konkurrenz mit den Kasinos im Las Vegas Stil gut schlagen werde, da er über lange Erfahrung auf dem Markt verfügt.

Ho wehrt sich zurzeit gegen die weit verbreitete Überzeugung, seine Kasinos seien verraucht und hätten keinen guten Service.

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Casino: Konkurrenz aus Zürich droht

zisch.ch

Ein Casino in Zürich fände der Direktor vom Grand Casino Luzern «verkraftbar». Es gibt aber noch weitere Konkurrenz: das Online-Spiel.

Für Wolfgang Bliem, Direktor Grand Casino Luzern, wäre ein Casino in Zürich nicht die «grosse Katastrophe» und «einigermassen verkraftbar». Trotzdem: «Ein solches Projekt würde unsere Ertragskraft erheblich schwächen. Die Renditen würden niedriger ausfallen und wir müssten unser Gesamtangebot überdenken.» Das Wirtschaftszentrum Zürich hat bis heute kein Casino. Jetzt bewerben sich gleich drei Projekte um eine Konzession, wie die SonntagsZeitung berichtete.

10 Prozent Einbusse
Die Zürcher gehen heute vor allem in Baden, Pfäffikon und Schaffhausen spielen, aber auch in Luzern. «Je nach Lage würde uns die Existenz eines Zürcher Casinos rund 10 Prozent des Bruttospielertrags kosten», schätzt Wolfgang Bliem. Bei einem Bruttospielertrag von 49 Millionen Franken (2006) wäre das ein Rückgang von rund 5 Millionen Franken.

Online-Spiel
Am meisten Konkurrenz droht den Casinos vom Internet-Spielbetrieb. Wolfgang Bliem sieht die Entwicklung in Österreich: Dort gibt es mit den Casinos Austria einen Alleinkonzessionär, der sowohl klassische Casinos als auch Online-Glücksspiele anbietet. Es findet eine deutliche Verlagerung statt: «Die Einbussen bei den Bruttospielerträgen in den Casinos sind erheblich, während beim Internet-Spielbetrieb hohe zweistellige Zuwachsraten zu verzeichnen sind.»

Noch gibt es keine Schweizer Anbieter für Online-Glücksspiele. Doch jetzt will der Bundesrat eine Zulassung prüfen. Bliem ist überzeugt: «Einige wenige Casinos, die das realistischerweise einmal selber in der Schweiz weit anbieten könnten, würden profitieren, die andern stark darunter leiden.» Zudem habe die Schweiz bereits jetzt die höchste Casinodichte. «Ob eine allgegenwärtige Verfügbarkeit des Glücksspiels mit dem Ziel der sozialen Verträglichkeit vereinbar ist, gilt es ebenfalls sorgfältigst zu prüfen und abzuwägen.»

Auch in Luzern
Wird Luzern dazu gehören? Wolfgang Bliem: «Das hängt von den gesetzlichen Rahmenbedingungen ab. Ein Online-Glücksspielbetrieb muss gesamtschweizerisch sehr sorgfältig analysiert werden. Zudem sind die Investitionen erheblich.»

Mehr zum Wettbewerb der Schweizer Casinos und ihrer grössten Nutzniesserin, der AHV, lesen Sie in der Neuen LZ vom Mittwoch, 21. Januar.

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Niedersächsisches Online-Casino untersagt

pokeracademy.org.uk

Der Antrag der niedersächsischen Spielbankengesellschaft auf Eröffnung eines Online-Casinos ist abgelehnt. Auf Anfrage der Hannoverschen Allgemeinen teilte Jürgen Tostberg, Sprecher des niedersächsischen Finanzministers Hartmut Möllring, bereits am vergangenen Donnerstag mit: “Wir beziehen uns auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das solche Vorhaben bis Ende 2008 verbietet.”

Damit hat das monatelange Warten der niedersächsischen Spielbanken ein schlechtes Ende genommen, was sehr unangenehme Folgen nach sich ziehen kann. Denn die “Casino Austria”, die die zehn Spielbanken 2004 für rund 90 Millionen EURO erworben hatte, kann jetzt einen Teil des Kaufpreises zurückverlangen (ca. 7,6 Millionen EURO). Da sowohl Land und Käufer 2004 davon ausgingen, dass die Angebote im Internet ausgeweitet werden können, hat “Austria Casino” bereits Millionenbeträge in den Aufbau des Internetspiels investiert. Aufgrund eines entsprechenden Passus im Kaufvertrag drohen dem Land jetzt sogar Schadensersatzforderungen.

Möllrings Sprecher sagte, man habe sich die Entscheidung “reiflich überlegt” - und am Ende klar mit Hinweis auf die Rechtslage entschieden. Ob das Land nun einen Teil des Kaufvertrages zurückerstatte bleibt abzuwarten: “Wir prüfen die Sache sorgfältig.”

Denkbar ist auch, das sich die Spielbankgesellschaft gegen die Verfügung des Ministeriums vor Gericht wehrt. Dann würde ein langer Rechtsstreit

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