April 24, 2007 at 23:37
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blick.ch
Das himmlische Gefährt, der alte Golf von Papst Benedikt XVI. wurde doch nicht über Ebay verkauft. Die Gebote waren dem Verkäufer zu niedrig.
Die Versteigerung eines VW Golfs, der einmal Joseph Kardinal Ratzinger und damit dem jetzigen Papst Benedikt XVI. gehörte, ist am Samstag ohne einen Gewinner zu Ende gegangen. Die Gebote beim Online-Auktionshaus eBay erreichten zwar 204’000 Dollar (rund 333´000 Franken), das war aber weniger als das Mindestgebot, das der Besitzer festgelegt hatte.
Das Online-Kasino GoldenPalace.com hatte das Auto im Mai 2005 von einem deutschen Zivildienstleistenden gekauft und nun wieder bei eBay zur Auktion angeboten. Wie viel Geld GoldenPalace.com haben wollte, konnte eBay nicht mitteilen, das Online-Kasino äusserte sich zunächst nicht. Die letzte Versteigerung des graumetallic-farbenen Golf IV, Baujahr 1999, brachte knapp 309’000 Franken ein.
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April 12, 2007 at 20:48
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isa casinos
In Österreichs Glücksspielszene geht es derzeit hoch her. Private Anbieter wie bwin fühlen sich durch EU-Urteile in ihrem Angriff aufs Monopol bestätigt. Den Casinos Austria platzt jetzt der Kragen: Anhand einer Studie will man beweisen, dass die Österreicher das im Monopol gebündelte Glücksspielangebot für ausreichend halten.
Resultat der vom Gallup-Institut durchgeführten Erhebung: Über 50 Prozent der Befragten befürworten das Monopol, lediglich fünf Prozent sind ausdrücklich dafür, neben den Casinos andere Anbieter zuzulassen.
Kampf ums Internet
“Auch die Breite unseres Angebots findet Zustimmung. Nur acht Prozent der Befragten ist es zu wenig“, sagt Lotterien-Vorstand Friedrich Stickler, in dessen Verantwortung auch das Online-Angebot Win2day.at fällt. Die Plattform hat knapp 300.000 registrierte Nutzer und trägt mit 40 Prozent zum Umsatz der Lotterien bei. Win2day sei “das einzig legale Internet-Glücksspielangebot in Österreich“, betont der Lotterien-Boss.
Die private Konkurrenz - etwa bwin und Bet-at-Home - die mit Lizenzen aus Gibraltar oder Malta Online-Kasinospiele anbietet, pocht auf die Dienstleistungsfreiheit in der EU. Sie interpretiert die Angriffe der Casinos als Versuch, Zeit zu gewinnen, weil der Monopolist den Einstieg in die boomende Online-Poker-Szene verpasst habe.
Neue Klagen
Bwin kämpft aber nicht nur gegen die Casinos Austria. Die Firma Omnia (betreibt über Zaster.com Quiz-Spiele im Internet) hat nach der Strafanzeige im Herbst nun eine Wettbewerbsklage gegen bwin eingebracht. Per einstweiliger Verfügung soll das Online-Kasino-Angebot von bwin in Österreich abgedreht werden. “Wir sehen uns rechtlich auf der sicheren Seite“, sagt bwin-Vorstand Manfred Bodner.
Am 19. April präsentiert bwin seine Jahresbilanz 2006 sowie die Zahlen fürs erste Quartal 2007. Nach zuletzt hohen Verlusten (50 Millionen Euro in den ersten neun Monaten 2006) soll ein Sparprogramm das Unternehmen wieder auf Kurs bringen.
Der Automaten-Konzern Novomatic hat derzeit auch rechtliche Probleme – wegen angeblich unkorrekt abgewickelter Hundewetten bei seiner Tochter Admiral. Novomatic weist die Vorwürfe vehement zurück.
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April 6, 2007 at 19:19
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theinquirer.net
Die USA hatten Online-Casinos verboten. Die Spielernaturen vergnügen sich daher massenhaft in Second Life, wo ungehindert weiter gezockt werden kann.
Der Cyberspace, selbst in seiner aktuellen, unreifen Form, überlastet regelmäßig die Vorstellungskraft seiner Benutzer. Und der Beamten erst recht. Sogar, wenn sie vom FBI sind. Die staunten nämlich nicht schlecht als sie eine Einladung von Linden Labs erhielten, in deren Lifestyle-Rollenspiel doch einmal dienstlich die Online-Casinos zu besuchen. Nein, das ist keine Form von fortgeschrittener Selbstanzeige, sondern der Versuch des Betreibers, für Klarheit zu sorgen.
Nachdem US-Behörden im vergangenen Jahr Mitarbeiter ausländischer Spielcasinos bei Amerika-Besuchen verhaftet hatten, fürchtet Linden Labs eine plötzliche Razzia und - noch schlimmer - ein behördliches Abschalten. Nun dringt der Second-Life-Anbieter auf Klärung der Sachlage. Diese können die offenbar überforderten FBI-Beamten nicht anbieten: ist ein Online-Casino in einem Online-Spiel ein illegales Unternehmen oder nur die Darstellung davon? Bisher weiß das niemand. (fe/rm)
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